Paraaortales Spätrezidiv eines Dysgerminoms
W. Meier, G. Meyer · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 1990 · Heft 05 · S. 414-416
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Spätrezidive von Dysgerminomen werden sehr selten beobachtet, in über 80 % der Fälle treten Rezidive innerhalb der ersten zwei Jahre auf. In der vorliegenden Arbeit wird über eine Patientin berichtet, die 12 Jahre nach Primärtherapie ein Rezidiv in Form einer solitären paraaortalen Lymphknotenmetastase entwikkelte. Auf die tumorbiologischen Zusammenhänge und ihren Einfluß auf die Operationsindikation wird hingewiesen. Die Therapie der Wahl ist multimodal unter Einschluß von Chirurgie, Chemotherapie und Strahlentherapie. Individuelle Gesichtspunkte sollten dabei Berücksichtigung finden. Darunter s…