Gliomatosis cerebri: Diagnostisches Potential der MRT
S. O. Rodiek, J. M. Hufnagl · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 1991 · Heft 07 · S. 80-84
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Gliomatosis cerebri ist ein seltener neuroepithelialer Tumor des mittleren Lebensalters, der klinisch durch eine Einbuße kognitiver Funktionen, psychomotorische Verlangsamung und zerebrale Krampfanfälle in Erscheinung tritt. In der MRT dominiert eine vorwiegend bilaterale und diffuse Infiltration mittelliniennaher Hirnstrukturen einschließlich des Marklagers. Eine Kontrastmittelaufnahme erfolgt mitunter in Regionen mit fokaler Anaplasie. Das diffuse Erscheinungsbild dieses Tumors erfordert eine Abgrenzung gegenüber Enzephalitiden und Entmarkungskrankheiten mit ähnlichem Verteilungsmuster der…