Varizellen-Prophylaxe bei Risikopatienten durch spezielles Immunglobulin
Elisabeth Thomas, Gisela Enders-Ruckle, R. G. Geursen · Klinische Pädiatrie · 1985 · Heft 05 · S. 415-418
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Windpocken, eine im allgemeinen harmlose Kinderkrankheit, können bei immunkompromittierten Patienten einen schweren bis fatalen Krankheitsverlauf nehmen. Es wird eine offene, prospektive Studie vorgestellt, die 96 derartige Patienten umfaßte. Diese wurden mit Varicella-Zoster-Immunglobulin 0,2 ml/ kg prophylaktisch oder postexpositionell behandelt. Die Gabe des Immunglobulins erfolgte bei bekanntem Zeitpunkt der Exposition innerhalb 72 Stunden, bei Neugeborenen am Tag der Geburt. Danach schloß sich eine sechswöchige Beobachtungsperiode zur Überprüfung des Behandlungserfolges an. Bei 85 Probanden…