Konjunktivales Pseudolymphom bei infektiöser Mononukleose
Christoph W. Spraul, Torsten Mattfeldt, Gerhard K. Lang · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 1999 · Heft 07 · S. 68-69
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung HINTERGRUND Die häufigste okuläre Manifestation der Infektion mit dem Epstein-Barr-Virus ist eine milde, meist einseitige transiente follikuläre Konjunktivitis. PATIENT Ein 19jähriger Patient stellte sich mit einer einseitigen lachsfarbenen Bindehautläsion vor, welche sich innerhalb einer Woche entwickelt hatte. Zusätzlich klagte der Patient über schmerzhafte Halslymphknoten sowie Halsschmerzen. Eine Blutuntersuchung ergab eine deutliche Lymphozytose sowie hohe Antikörpertiter (IgM und IgG) für den Epstein-Barr-Virus. Die Diagnose einer infektiösen Mononukleose wurde gestellt. Die histologische U…