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Das Grisel-Syndrom – häufiger als gedacht?

Jani Puhakka, Gregor Fischer, Alexander Küffer, Markus Loibl, Tamás Fekete, Dezsö Jeszenszky, Daniel Haschtmann · Die Wirbelsäule · 2025 · Heft 04 · S. 203-210

Dokument
956360
CareLit-ID
Jahr
2025
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Die Wirbelsäule
Autor:innen
Jani Puhakka, Gregor Fischer, Alexander Küffer, Markus Loibl, Tamás Fekete, Dezsö Jeszenszky, Daniel Haschtmann
Ausgabe
Heft 04 / 2025
Jahrgang 09
Seiten
203-210
Erschienen: 2025-11-01 00:00:00
ISSN
2509-8241

Zusammenfassung

ZusammenfassungDas Grisel-Syndrom ist eine seltene, aber potenziell schwerwiegende Komplikation nach Infektionen oder chirurgischen Eingriffen im HNO-Bereich. Es betrifft vorwiegend Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren. Erstmals 1930 von Pierre Grisel beschrieben, beruht seine Pathophysiologie auf dem Zusammenspiel einer infektionsbedingten Entzündung und einer erhöhten ligamentären Laxität der kindlichen Halswirbelsäule. Etwa 60% der Fälle treten nach Infektionen der oberen Atemwege auf, 40% nach HNO-Eingriffen – insbesondere nach Adenotonsillektomien. Klinisch zeigt sich das Syndrom typischerweise mit schmerzha…

Schlagworte

Grisel-Syndrom Torticollis Atlantoaxiale Subluxation Halswirbelsäule Grisel’s syndrome atlantoaxial subluxation cervical spine Die Wirbelsäule