Das Auswahlverfahren von PKV-Daten bestimmt das Ergebnis: zum Unterschied zwischen Einreichungs- und Inanspruchnahmeverhalten
Christian O. Jacke, Julia Schaarschmidt, Tatjana Begerow · Gesundheitsökonomie & Qualitätsmanagement · 2025 · Heft 05 · S. 254-261
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
ZusammenfassungEine PKV-Sekundärdatenanalyse muss die „KSB-Prinzipien“ (Kostenerstattung, Selbstbehalte, Beitragsrückerstattung) beachten, um Fehlinterpretationen und falsche Schlussfolgerungen zu vermeiden. Basierend auf WIP-Daten (5,4 Mio. Versicherte, 2017–2023) wurden das einreichungs- und ressourcenorientierte Verfahren verglichen. Ersteres erfasst 64,3% der GOÄ-Sitzungen und 77,6% der Arzneimittelverordnungen im Leistungsjahr selbst. Mit einem zusätzlichen Einreichungsjahr erreicht der ressourcenorientierte Ansatz ca. 98% aller eingereichten Leistungen, insbesondere die im letzten Quartal eines Jahres nich…