SOP Leichte kognitive Störung – Abklärung bei Demenz
Bernhard Heimbach · Geriatrie up2date · 2025 · Heft 04 · S. 265-272
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Bei der leichten kognitiven Störung (LKS) bestehen leichtgradige objektivierbare, über die Altersnorm hinausgehende kognitive Defizite ohne wesentliche Beeinträchtigung der Alltagskompetenz. Die LKS ist eine Syndromdiagnose ohne ätiologische Zuordnung. Verschlechtern sich die Defizite über die Zeit, besteht nach Ausschluss anderer Ursachen ein erhöhtes Risiko für die Entwicklung einer Demenz, bei dominanter Verschlechterung der Gedächtnisleistungen insbesondere für eine Alzheimer-Demenz. Aufgrund der seit 2025 neu zur Verfügung stehenden Therapieoptionen mit monoklonalen Antikörpern gegen Amyloid bei einer der L…