Klinische Bedeutung von humanen Papilloma-Virus-(HPV)-Infektionen im unteren Genitaltrakt
A. Schneider, R. Schuhmann, E.-M. De Villiers, W. Knauf, L. Gissmann · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 1986 · Heft 05 · S. 261-266
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Mit Hilfe der Filter-in-situ-Hybridisierung konnte bei 217 Frauen mit pathologischen Zervixabstrichen (Gruppe II HPV, IIID, IVA und V) in 70% Papillomavirus (HPV)-DNA nachgewiesen werden. Dabei zeigte die Verteilung der verschiedenen HPV-Typen eine Assoziation von HPV 6/11 vorwiegend mit benignen Veränderungen und von HPV 16/18 mit obligaten Präkanzerosen und invasiven Zervixkarzinomen. In 2652 Abstrichen von zytologisch negativen Patientinnen konnte in 9,5% HPV-DNA identifiziert werden. Bei schwangeren Frauen fand sich eine Infektionsrate mit HPV 16/18 von 6,4% gegenüber 2,3% bei Nicht-Schwanger…