Kongenitale Hyperthyreose bei maternalem Morbus Basedow
H. Meden, W. Rath · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 1989 · Heft 09 · S. 822-824
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Es wird von einer kongenitalen fetalen Hyperthyreose bei mütterlichem Morbus Basedow berichtet. Als Leitsymptom imponierte eine fetale Tachykardie. Bei der 29jährigen - während der gesamten Schwangerschaft euthyreoten - IV-Gravida erfolgte in der 29. Schwangerschaftswoche die Entbindung durch Sectio caesarea. Das Frühgeborene hatte die klinischen Zeichen einer kongenitalen Hyperthyreose mit Struma II.°. Sowohl bei der Mutter als auch beim Kind ließen sich schilddrüsenspezifische Antikörper im Serum nachweisen. Nach kurzzeitiger thyreostatischer Behandlung konnte das Kind im Alter von 10 Wochen eu…