Kreislaufwirkung von Kompressionsstrümpfen in der Spätschwangerschaft
S. Weber, K. T. M. Schneider, P. Bung, F. Fallenstein, A. Huch, Renate Huch · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 1987 · Heft 06 · S. 395-400
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei 21 Spätschwangeren mit uterovaskulärem Syndrom wurde der Effekt von Kompressionsstrümpfen der Klasse II in linker Seitenlage und Stehen im Hinblick auf den mütterlichen und fetalen Kreislauf untersucht. Bei weiteren 7 Spätschwangeren mit uterovaskulärem Syndrom wurde die Wirkung verschiedener Kompressionsdrucke analysiert. Es konnte gezeigt werden, daß Kompressionsstrümpfe meßbar den maternalen und fetalen Kreislauf im Sinne einer Verbesserung beeinflussen. Der in bezug auf die gemessenen maternalen Kreislaufparameter günstigste Kompressionsdruck liegt bei 40 mmHg.