Zum Problem der plazentaren Stammzottengefäßverschlüsse. Untersuchungen an einer in utero verbliebenen Zwillingsplazenta nach selektiver Sectio parva
R. Bassermann, H. Arnholdt, D. Berg · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 1984 · Heft 09 · S. 566-569
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei einer Zwillingsschwangerschaft einer 41jährigen Patientin wurde in der 23. Schwangerschaftswoche eine selektive Sectio parva durchgeführt, da bei einer Fruchtwasseruntersuchung nach Amniozenthese bei einem der Zwillinge eine freie Trisomie 21 nachgewiesen wurde. Der andere, gesunde Zwilling wurde mit der in utero verbliebenen Plazenta des kranken Zwillings in der 28. Schwangerschaftswoche vorzeitig geboren. Während die Plazenta des gesunden Zwillings altersentsprechend ausgereift war, zeigte die in utero verbliebene Plazenta des vorzeitig entfernten Zwillings ausgedehnte Stammzottengefäßversc…