Infektionsprophylaxe bei Hysterektomien durch lokale präoperative Antibiose
D. Hägele, D. Berg · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 1986 · Heft 12 · S. 906-907
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Durch die einmalige Gabe eines tetrazyklinhaltigen Scheidenovulums (Mysteclin®) am Vorabend der Operation werden Wundinfektionen besonders nach vaginalen Hysterektomien signifikant reduziert. Dies gilt nicht für die Infektionsparameter Fieber und Harnwegsinfekt, die durch eine lokale präoperative Antibiose nicht beeinflußt werden. Die Methode sollte nur bei Fällen mit primär geringem Infektionsrisiko angewandt werden, wo sie wegen ihrer einfachen Durchführbarkeit, ihres komplikationslosen Ablaufes und ihres günstigen Preises ihre Berechtigung hat.