Zur rezidivierenden Belastungs (»Streß«)-Inkontinenz
H. Kremling · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 1985 · Heft 09 · S. 634-640
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Ergebnisse der Urethrozystographie von 193 Patientinnen mit urodynamisch und klinisch gesichertem Inkontinenz-Rezidiv wurden analysiert. Hochgradige Verlagerung von Blasenhals und proximalem Harnröhrenabschnitt disponiert zu erneuter Belastungs(»Streß«)-Inkontinenz. Die erhobenen radiologischen Befunde (Differenz des Blasenhals-Sitzbein-Abstandes über 30 mm, Kontrastmittelabgang neben dem Katheter bei Belastung mit Differenzwerten zwischen 20 und 40 mm, Neigungswinkel der proximalen Urethra über 45°) sind bei rezidivierender Streßinkontinenz signifikant häufiger als bei erstmaliger Inkontinen…