Anamnese und urodynamischer Befund bei inkontinenten Frauen
C. Karl, J. Hannappel · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 1983 · Heft 06 · S. 377-379
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung In einem Zeitraum von 2 Jahren wurden bei insgesamt 118 Patientinnen mit Harninkontinenz die anamnestischen Angaben verglichen mit dem objektiven urodynamischen Befund. Übereinstimmung fand sich lediglich in 52%, wobei dies bei der Streßinkontinenz am häufigsten der Fall war. Die geringste Übereinstimmung fand sich bei der gemischten Inkontinenzform. Nur aus der Gesamtheit der erhobenen Befunde und ausgehend von den physiologischen und anatomischen Kenntnissen können zur sinnvollen Therapie der Harninkontinenz der Frau chirurgische und pharmakologische Behandlungsprinzipien gewählt werden.