CareLit Fachartikel
Können fetale Nierenbeckenerweiterungen physiologisch sein?
J. Deutinger, R. Spernol, G. Bernaschek · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 1984 · Heft 07 · S. 441-443
Dokument
957141
CareLit-ID
Jahr
1984
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Anhand von echographischen Messungen der Größe der fetalen Nierenbecken bei über 100 Graviditäten von der 25. Schwangerschaftswoche bis zum Geburtstermin kann gezeigt werden, daß diese in 13,6% eine physiologische Dilatation aufweisen. Es kann weder ein Zusammenhang mit dem Füllungszustand der fetalen Harnblase noch mit erweiterten mütterlichen Nierenbecken gefunden werden. Post partum kommt es zur spontanen Rückbildung der Dilatation. Hinweise auf eine pathologische Nierenbeckenerweiterung werden diskutiert.
Schlagworte
Geburtshilfe und Frauenheilkunde