Arthropathien und Spätschäden bei der Thalassämia major
M. Goertzen, M. Ritsch, K.-P. Schulitz · Zeitschrift für Orthopädie und Unfallchirurgie · 1994 · Heft 06 · S. 482-485
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Patienten mit einer Thalassämia major entwickeln in der zweiten Lebensdekade eine typische Osteoarthropathie mit ausgedehnter Osteoporose und gelenknaher Zystenbildung, Erweiterung intramedullärer Räume, Ausdünnung der Corticalis sowie Mikrofrakturen mit vorzeitigem partiellem Verschluß der Epiphysen und konsekutiven Wachstumsstörungen besonders im Bereich der langen Röhrenknochen. Infolge der zunehmenden Optimierung der medizinischen Versorgung verbessert sich zwar die Lebenserwartung dieser Patienten, allerdings steigt damit auch die Inzidenz orthopädisch-relevanter Erkrankungen, die anhand ein…