Metall-Metall-Totalprothese des Hüftgelenkes: Zurück in die Zukunft
B. G. Weber · Zeitschrift für Orthopädie und Unfallchirurgie · 1992 · Heft 04 · S. 306-309
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Nach der Totalprothesenoperation des Hüftgelenkes kommt es selbst im besten Falle früher oder später zur Spätlockerung und zur Notwendigkeit der Revisionsoperation. Grund dazu ist der unaufhaltsame Verschleiß des Polyaethylens der künstlichen Pfannen, wobei der Polyaethylenabrieb an der Implantat-Knochengrenze eine Bindegewebe-Fremdkörperreaktion mit progressiver Osteolyse und Schwächung der Verankerung hervorruft, einerlei, ob die Prothese mit Knochenzement oder zementfrei implantiert worden ist. In den 60er Jahren mit Knochenzement verankerte Ganzmetallprothese des Types MC KEE funktionieren u.…