Trimethoprim-Sulfamethoxazol-induzierte cholestatische Hepatitis: Klinisch-immunologischer Nachweis der allergischen Genese
E. Cario, M. Rünzi, E. W. Becker, G. Gröger, A. Ali, K. Rehbehn, H. Goebell, P. Layer · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1996 · Heft 05 · S. 129-132
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung ANAMNESE UND KLINISCHER BEFUND: Eine 22jährige Patientin wurde wegen einer Harnwegsinfektion erstmalig mit Trimethoprim/Sulfamethoxazol (zweimal täglich 160/800 mg/d) behandelt. Nach zweiwöchiger Therapie bemerkte sie ein feinfleckiges Rumpfexanthem und klagte über Übelkeit und Erbrechen. Das Exanthem ging nach Absetzen des Medikaments innerhalb von 2 Tagen zurück, jedoch entwickelte sich ein progredienter Ikterus und Pruritus. UNTERSUCHUNGEN: Die Konzentrationen von GPT und GOT stiegen maximal auf 328 bzw. 83 U/l an, das Gesamtbilirubin erreichte maximal 5,9 mg/dl. Eine viral bedingte Hepatitis…