Narbige Dünndarmstenose nach Chemotherapie eines gastrointestinalen Lymphoms
M. Libicher, W. Lamade, Ch. Kasperk, L. Grenacher, G. W. Kauffmann · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1996 · Heft 44 · S. 1359-1362
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung ANAMNESE UND KLINISCHER BEFUND: Bei einer 45jährigen Patientin traten 4 Wochen nach Abschluß der Chemotherapie eines Non-Hodgkin-Lymphoms des Dünndarms linksseitige Oberbauchschmerzen und postprandiales Erbrechen auf, die eine orale Nahrungszufuhr verhinderten. UNTERSUCHUNGEN: Bei Aufnahme war die Patientin kachektisch und hatte deutlich an Körpergewicht verloren. Die Abdomenübersicht ergab keine Hinweise auf eine Perforation oder einen ileus, die Endoskopie keinen Verdacht auf ein lokales Rezidiv. Bei der Dünndarmuntersuchung nach Sellink fielen zwei hochgradige Stenosen des Jejunums mit prästen…