Hörscreening Neugeborener mit einem Risiko für perinatale Hörschäden
Uwe Sitka, Kerstin Rehm, Christine Rasinski · Klinische Pädiatrie · 1998 · Heft 02 · S. 70-76
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung 630 Neugeborene mit Risikofaktoren für perinatale Hörschäden wurden zum Zeitpunkt der Entlassung einem Hörscreening mittels Registrierung der transitorisch evozierten otoakustischen Emissionen unterzogen. Bei negativen Befunden kam auch die Hirnstammaudiometrie zum Einsatz. Als Vergleichsgruppe dienten 810 gesunde Reifgeborene. Die Untersuchungen erfolgten in der post-prandialen Ruhephase der Kinder in einem doppelwandigen Inkubator. Die Häufigkeit einer beidseits negativen cochleären Antwort lag bei den Risikokindern bei 5,2%, bei den gesunden Reifgeborenen bei 1,7%. Kinder mit craniofazialen An…