Pseudomeningozele nach lumbaler Bandscheibenoperation
J. Anagnostopoulus-Schleep, K. H. Krähling, H.-J. König · Zeitschrift für Orthopädie und Unfallchirurgie · 1987 · Heft 04 · S. 355-357
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Nicht selten finden sich Pseudomeningozelen als Traumafolge im HWS-Bereich. Sie entstehen durch Nervenwurzelausrisse und zeigen den typischen myelographischen Befund. Meningozelen nach Operationen lumbaler Bandscheibenvorfälle oder nach Lumbalpunktionen stellen eine Seltenheit dar. 1941 wurde erstmals von BANCROFT (1) auf diese mögliche Komplikation hingewiesen und wenig später wurden auch die ersten Fälle publiziert (10). Bis heute weist die uns zugängliche Literatur 50 Fallberichte auf (11), denen ein eigener Fall hinzugefügt werden kann.