Vitreoretinale Dirofilariose
E. Frieling, E. Fritz, U. Schmidt, V. Klauss, E. Schütte · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 1990 · Heft 04 · S. 233-236
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Berichtet wird über einen 41jährigen Patienten, der nach Aufenthalten in Südeuropa und Zentralafrika über bewegte Schatten und Visusminderung klagte. Ophthalmoskopisch zeigte sich ein ca. 6 mm langer, endarteriendünner, weißlicher, sehr beweglicher Wurm, der sich vor der Macula und später im Glaskörper befand. Nach der Therapie mit Hetrazan (Diaethyl-carbamazin) und Mintizol (Thiabendazol) war der Wurm nicht mehr nachweisbar. Nach morphologischen und laborchemischen Kriterien ergab sich kein Anhalt für die gängigen Helminthen einschließlich der humanpathogenen Filarien. Dagegen ist mit ziemlicher…