Zum Problem der Orbitarekonstruktion
W. Gubisch, M. Greulich · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 1990 · Heft 12 · S. 522-526
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Wiederherstellung einer prothesenfähigen Augenhöhle mit Nah- und Fernlappenplastiken sowie mit freien Haut- und Schleimhauttransplantaten erfordert zahlreiche Eingriffe. Insbesondere bei vorangegangener Bestrahlung besteht die sehr große Gefahr, dass durch postoperative Schrumpfung ein zunächst gutes Ergebnis wieder zerstört wird. Wir sind deshalb jetzt dazu übergegangen, in solchen Fällen freie mikrovaskulär angeschlossene Hautfascien- bzw. Schleimhautfascienlappen zur Rekonstruktion zu verwenden. Wir berichten über unsere Erfahrung in 4 Fällen.