Untersuchungsstrategien zur Diagnose medikamentös bedingter Netzhautschäden
G. Niemeyer, B. Früh · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 1989 · Heft 05 · S. 355-358
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die große Zahl systemisch verabreichter, POTENTIELL retinotoxischer Pharmaka erschwert die Empfehlung einer allgemeingültigen und einfachen Methode zur Früherkennung eines Netzhautschadens. Die regelmäßige Überwachung der Patienten mit sorgfältiger Anamnese, Ophthalmoskopie und Funktionsprüfung bleibt wichtigste Aufgabe des Augenarztes bei der Möglichkeit medikamentöser Netzhautschäden. Um einen VERDACHT auf vorhandene Schädigung zu überprüfen, werden Elektrophysiologie, Angiographie, gezielte Perimetrie und Farbsinntests empfohlen. In der vorliegenden Übersicht besprechen wir die Problematik von…