Die Rolle der Strahlentherapie bei der endokrinen Orbitopathie
T. Feyerabend, E. Richter, W. Buschmann, W. Becker, M. Herbolsheimer, B. Pingel · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 1989 · Heft 07 · S. 1-6
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Behandlung der endokrinen Orbitopathie, der vermutlich eine Autoimmunerkrankung zugrunde liegt, ist rein symptomatisch. Liegt ein akuter Erkrankungsschub mit Protrusio bulborum, Chemosis und Zeichen der Myopathie vor, ist eine Radiatio, kombiniert mit einer Cortison-Therapie, angezeigt. Bei rascher Befundprogredienz mit Gefährdung der Cornea oder des N. opticus ist die operative Orbitadekompression Methode der Wahl. Die Strahlentherapie ist eine risikoarme, wirksame Methode, die in ca. ⅔ der Fälle eine Besserung erzielen kann. Vorgestellt werden die Bestrahlungsergebnisse bei 15 Patienten, be…