EEG-Veränderungen bei Typ I und Typ II Lissenzephalien
H. Bode, R. Bubl · Klinische Pädiatrie · 1994 · Heft 01 · S. 12-17
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Lissenzephalie-Syndrome sind seltene Störungen der neuronalen Migration, die mit einer Agyrie und/oder Pachygyrie einhergehen. Sie zeigen charakteristische EEG-Befunde, die anhand von 5 Kindern mit Lissenzephalie demonstriert werden. Rhythmische hochamplitudige fronto-präzentral oder diffus verteilte α- oder β-Wellen treten bei Typ I Lissenzephalie auf. Bei Typ II Lissenzephalie zeigen sich initial υ- oder δ-Rhythmen etwas geringerer Amplitude. Die Häufigkeit hochamplitudiger sharp and slow wave-Komplexe ist bei Typ I Lissenzephalien größer. Sie scheint mit der Schwere der Hirnfehlbildung und Epi…