Relaxationszeitmessungen in der kernspintomographischen Differentialdiagnose von Lebertumoren
A. Steudel, Th. Harder, F. Träber, W. Dewes, K.-H. Schlolaut, O. Köster · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 1989 · Heft 10 · S. 449-455
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei 112 Patienten mit 62 malignen und 50 benignen Lebertumoren wurden neben Aufnahmen T1-betonter IR-Sequenzen und T2-betonter SE-Sequenzen mit einer kombinierten SE/IR-Sequenz die T1- und T2-Relaxationszeiten gemessen. Während sich für die Bildgebung fokaler Leberläsionen die IR-Sequenz mit einem guten Tumor/Leberkontrast als sensitivste Methode herausgestellt hat, weist die quantitative MRT ab einer Tumorgröße von 1,5 cm mit über 95 % die größte Treffsicherheit in der Unterscheidung von Hämangiomen gegenüber malignen Lebertumoren auf. Das Routineverfahren der quantitativen Relaxationszeitmessun…