MRT bei primärer und tumorbedingter Syringomyelie
P. Schubeus, W. Schörner, H. Henkes, G. Hertel, R. Felix · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 1989 · Heft 12 · S. 713-719
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die MRT-Befunde von 26 Patienten mit primärer Syringomyelie und 8 Patienten mit Syrinxbildung bei intramedullärem Tumor wurden retrospektiv verglichen. Alle tumorbedingten Fälle wiesen in weiten Bereichen der Höhlenbildung ähnliche Bildbefunde wie die primären Syringomyelien auf. Im Bereich des Tumors fanden sich jedoch als spezifische und sensitive Zeichen für eine tumorbedingte Syringomyelie im Regelfall eine ungleichmäßige Dicke des Rückenmarkmantels (8/8), Kalibersprünge oder -abbrüche des Höhlenlumens (8/8), eine abrupte exzentrische Lage des Lumens (7/8) und nicht saumförmige Signalintensit…