Magnetische Resonanztomographie (MR) nicht-tumoröser Ponsläsionen
S. O. Rodiek · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 1987 · Heft 10 · S. 392-400
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Arbeit berichtet über die Aussagekraft der Kernspintomographie bei 20 Fällen nicht-tumoröser Läsionen des Pons. MR-Befunde bei Hämatom (3), Gefäßmißbildung (2), Infarkt (6), Enzephalitis (1), Demyelinisierung (6) und Atrophie (2) ergaben krankheitstypische Signalveränderungen. Größenveränderungen des Pons ließen sich anhand objektiver Meßdaten erfassen. MR lieferte eine übersichtliche Topographie pontiner Läsionen. Subakute Blutungen waren sicherer als im CT, frische Infarkte, Demyelinisierungsherde und ein Fall einer Ponsenzephalitis waren nur mit MR nachweisbar. Demgegenüber ergaben kleine…