Knochenmarkszintigraphie mit Radiokolloiden bei Skelettmetastasen
P. Fritz, J. Adolph, B. Bubeck, P. Georgi, K. zum Winkel · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 1986 · Heft 06 · S. 689-695
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung An 40 Patienten mit herdförmig metastasierenden Malignomen wurde die Sensitivität und Spezifität der Knochenmarkszintigraphie bezüglich des Nachweises von Skelettmetastasen untersucht. Referenzmethoden waren die Röntgenverfahren und die MDP-Skelettszintigraphie. Die Sensitivität ist von der Skelettregion abhängig. Falsch-negative Befunde sind in Skelettanteilen mit geringem Knochenmarkvolumen die Regel. Bezogen auf das darstellbare Ganzkörperknochenmark beträgt die Sensitivität 0,64. Der hohe Anteil falsch-negativer Befunde (36 %) bei gesicherten Metastasen und die methodisch bedingte inkomplette…