Zur Wirkung von Muskelrelaxantien auf den intraokularen Druck
J. -P. Jantzen, P. P. Kleemann · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 1988 · Heft 07 · S. 1-7
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Allgemeinanästhesie findet in der Ophthalmochirurgie zunehmend Anwendung. Bedeutung kommt dabei der Wirkung von Anästhetika auf den intraokularen Druck (IOD) zu. Nichtdepolarisierende Relaxantien sind ohne Einfluß oder senken den IOD, dagegen steigt er nach depolarisierenden Relaxantien an. Dieser Effekt - vor allem des Succinylcholins - läßt sich durch eine medikamentöse Prophylaxe nicht sicher verhindern. Die neueren nichtdepolarisierenden Relaxantien Atracurium und Vecuronium gewährleisten stabile IOD- und Kreislaufverhältnisse, einhergehend mit einer relativ kurzen Anschlagszeit und Wirku…