Intravenöse DSA nach Nierentransplantation
E. Gmelin, H.-D. Weiss, J. Hoyer, Christiane Schaller · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 1985 · Heft 05 · S. 535-539
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die i.v. DSA als schonendes angiographisches Verfahren wird in der Nachsorge von Nierentransplantatträgern in der postoperativ anurischen Phase, bei Funktionsverschlechterung sowie sich entwickelndem Hypertonus eingesetzt zum Nachweis bzw. Ausschluß von Stenosen oder Verschlüssen im Bereich der Anastomose und Renalarterie. Vaskulitische Veränderungen der Gefäßperipherie sind mit diesem Verfahren in der Regel nicht faßbar. Die verminderte Parenchymkontrastierung tritt sowohl bei Abstoßungsreaktionen als auch beim Konservierungsschaden auf, nicht jedoch bei normaler Transplantatfunktion.