Kernspintomographie bei Erkrankungen im Bereich des Felsenbeins
M. Lenz, H. König, R. Sauter, M. Schrader · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 1985 · Heft 12 · S. 623-634
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Kernspintomographie (MRI = Magnetic Resonance Imaging) erlaubt es, Schnittbilder des Felsenbeins in allen beliebigen Ebenen zu erstellen. Komplementär zur Computertomographie (CT) ist sie in der Lage, frei von Knochenartefakten entzündliche Veränderungen des Felsenbeins und Mastoids und Cholesteatome hochsensibel abzubilden. Die MRI ist der CT in der Darstellung von knöchernen Destruktionen jedoch unterlegen, was ihren Einsatz als Methode der ersten Wahl auch bei der Diagnostik von Glomustumoren einschränkt. Die Anwendung von speziellen Oberflächenspulen ermöglicht es, verbunden mit dünner Sc…