Hämosuccus pancreatis - bildgebende Verfahren im Vergleich
W. Rödl, G. Nebel, K. Engelhard · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 1984 · Heft 05 · S. 531-536
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung 4 Fälle von spontanem Hämosuccus pancreatis werden vorgestellt. Bei transpapillärer Blutung wird die Diagnose endoskopisch gestellt. Die Angiographie kann das arrodierte Gefäß direkt nachweisen. Ultraschall, Computertomographie und ERCP zeigen die zugrundeliegenden Pankreasaffektionen. Einblutungen in eine Zyste imponieren durch Binnenechos oder einen Dichteanstieg. Im Kernspintomogramm sind die Pankreatitis und Pankreaspseudozysten zu erkennen. Die Frühdiagnose ist außerordentlich wichtig, da die Blutung ohne gezielten chirurgischen Eingriff häufig letal verläuft.