Gibt es eine “Lichtschwachsichtigkeit” als Analogon der Lärmschwerhörigkeit?
F. Trichtel · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 1983 · Heft 11 · S. 427-428
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Das durch die Pupille in das Auge gelangende Licht und der durch den Gehörgang auf das Trommelfell eintreffende Schall bewirken nach ihrer optischen Konzentration durch die Linse und die mechanische Verstärkung durch die Gehörknöchelkette eine katabole Stoffwechselverschiebung in den jeweiligen Sinneszellen. Sowohl der in den Rezeptoren stattfindende Wandlerprozeß, bei dem ein physikalischer Reiz in Erregung umgewandelt wird, als auch der auf den katabolen Prozeß folgende anabole Stoffwechselvorgang erfordern chemische Energie. Diese wird normalerweise, innerhalb einer individuell unterschiedlich…