Ki-ras-Mutation als molekularer Tumormarker für Pankreaskarzinome
H. Daus, L. Trümper, B. Bürger, G. Jacobs, S. Kriener, G. v. Blohn, M. Zeitz, M. Pfreundschuh · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1995 · Heft 23 · S. 821-825
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Mehr als 90 % der Pankreaskarzinome tragen Mutationen am Codon 12 des Ki-RAS-Onkogens. Zum Nachweis dieses charakteristischen molekularen Markers wurde bei 69 Patienten (41 Männer, 28 Frauen), bei denen unter dem Verdacht auf eine Pankreatitis oder ein Pankreaskarzinom eine endoskopische retrograde Pankreatographie erfolgte, zelluläre DNA aus Pankreassekreten und Punktionzytologien durch Polymerase-Kettenreaktion (PCR) amplifiziert. Zwei verschiedene Verfahren wurden zur Darstellung von Mutationen am Codon 12 des Ki-RAS-Gens entwickelt. Mit Hilfe des einen Verfahrens, einer »enrichment-PCR« mit A…