Kleinhirnblutung aus arteriovenösem Angiom während Angiographie
H. Bewermeyer, G. Ebhardt, W.-D. Heiss · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 1983 · Heft 07 · S. 72-77
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei einem 53jährigen Patienten mit Subarachnoidalblutung, bei dem mit Computertomographie und zerebraler Panangiographie im initialen Stadium keine Blutungsquelle gefunden worden war, wurde die zerebrale Angiographie 3 Wochen später wiederholt. Nach der Injektion von 3 ml Kontrastmittel in die A. carotis communis entwickelte sich rasch ein Hirnstammsyndrom, in dessen Folge der Patient wenige Tage später verstarb. Die Obduktion zeigte eine große raumfordernde zerebellare Blutung aus einem arteriovenösen Angiom. In diesem Fall war die Ursache der plötzlichen Blutung aus der Gefäßmißbildung nicht au…