α2-Makroglobulin im Urin: Differentialdiagnostische Bedeutung bei Rejektionen und Infektionen nach Nierentransplantation
J. Steinhoff, P. Faerber, R. Preuss, W. G. Wood, K. Sack · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1994 · Heft 01/02 · S. 1-6
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung In einer prospektiven Studie wurde bei 78 konsekutiven Patienten (29 Frauen, 49 Männer, mittleres Alter 48,7 [19-75] Jahre) nach Nierentransplantation geprüft, welchen zusätzlichen Wert die Bestimmung der α2-Makroglobulin-Konzentration im Urin neben der des C-reaktiven Proteins besitzt. Bei Normalverläufen (n = 38), Cytomegalievirus-Infektionen (n = 26), der akuten Ciclosporin-Nephrotoxizität (n = 5) und der Transplantatglomerulopathie (n = 10) war α2-Makroglobulin im Urin nie nachweisbar, C-reaktives Protein nur in wenigen Fällen. Interstitielle Rejektionen (n = 26) führten regelmäßig zur Aussch…