Paradoxe zerebrale Embolie unter Fibrinolysetherapie bei tiefer Beinvenenthrombose und Lungenembolie
J. Carlsson, S. Miketic, A. Kuhn, S. Brune, U. Tebbe · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1994 · Heft 07 · S. 222-226
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei einer 37jährigen Patientin mit seit einigen Monaten bestehender, progredienter Luftnot kam es plötzlich zu einer drastischen Verschlechterung der Symptomatik (Ortho- und Tachypnoe, Lippen- und Akrozyanose). Die Pulmonalisangiographie ergab eine massive beidseitige Lungenembolie mit einem pulmonal-arteriellen systolischen Druck von 75 mm Hg. Phlebographisch zeigte sich ein thrombotischer Verschluß der tiefen Beinvenen links bis zur distalen Vena femoralis. Eine Fibrinolysetherapie mit Urokinase über den Pulmonaliskatheter (500 000 I. E. Urokinase und 10 000 I. E. Heparin als Bolus, dann 1 Mio.…