Pulmonale Thromboembolien bei Antiphospholipid-Syndrom
F. L. Dumoulin, W. G. Daniel, P. Lichtlen, R. E. Schmidt · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1993 · Heft 24 · S. 903-906
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei einer 37jährigen Patientin mit akuter Rechtsherzdekompensation waren seit 17 Jahren venöse Thrombosen aufgetreten, weiterhin fünf Fehlgeburten und wiederholte Lungenembolien. Seit 7 Jahren wurde eine pulmonale Hypertonie symptomatisch behandelt. Die Thrombozytenzahl betrug 62 000/µl, die Thromboplastinzeit lag unter Phenprocoumon bei 22 %, die partielle Thromboplastinzeit bei 72 s. Trotz Antikoagulation mit Phenprocoumon und Heparin (7500 I. E. zweimal täglich subkutan) trat erneut eine Lungenembolie ein, die Thrombozytenzahl fiel auf 12 000/µl. Eine Erhöhung der Titer für Antikardiolipin-Ant…