Neurophysiologische Diagnostik bei Blasen-, Mastdarm- und Erektionsstörungen
C. D. Reimers, U. Ziemann, A. J. Gross, M. Kallerhoff · Klinische Neurophysiologie · 1998 · Heft 03 · S. 209-214
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Neurophysiologische Untersuchungen sind geeignet, Innervationsstörungen des Beckenbodens aufzuzeigen. Mit Hilfe der sensibel evozierten Potentiale der Nn. pudendi sowie der transkraniellen und spinalen Magnetstimulation lassen sich Störungen sowohl der peripheren als auch zentralen somatischen Afferenzen und Efferenzen der Beckenbodenorgane nachweisen, periphere Läsionen zudem mit der Elektromyographie des Anal- und Blasensphinkters und dem Bulbokavernosusreflex. Die sympathische Innervation des Penis läßt sich mit der sympathischen Hautreaktion und der Elektromyographie des Corpus cavernosum unt…