CareLit Fachartikel

SEP in der Intensivmedizin: Prognostische Kriterien

H. Kroiß, M. Stöhr · EEG-EMG Zeitschrift für Elektroenzephalographie, Elektromyographie und verwandte Gebiete · 1996 · Heft 01 · S. 25-29

Dokument
958133
CareLit-ID
Jahr
1996
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
EEG-EMG Zeitschrift für Elektroenzephalographie, Elektromyographie und verwandte Gebiete
Autor:innen
H. Kroiß, M. Stöhr
Ausgabe
Heft 01 / 1996
Jahrgang 27
Seiten
25-29
Erschienen: 1996-01-01 00:00:00
ISSN
0012-7590

Zusammenfassung

Zusammenfassung Die frühen somatosensibel evozierten Potentiale liefern bei komatösen Patienten wertvolle Zusatzinformationen zur Prognosenstellung. Normale Skalpantworten weisen, gelegentlich im Gegensatz zum klinischen Befund, auf eine günstige Prognose hin und gebieten statt therapeutischer Resignation die intensive Fortführung der therapeutischen Bemühungen. Umgekehrt rechtfertigt der bilaterale Ausfall der kortikalen Reizantworten bei der primär supratentoriellen Hirnschädigung des Erwachsenen den Abbruch der intensiv-medizinischen Bemühungen, da dieser Befund als aussichtslos anzusehen ist.

Schlagworte

Somatosensory evoked potentials Coma Prognosis EEG-EMG Zeitschrift für Elektroenzephalographie Elektromyographie und verwandte Gebiete