Der Kieferöffnungsreflex: Eine neue elektrophysiologische Methode zur objektiven Untersuchung trigeminaler Sensibilitätsstörungen - I. Methodik und Normwerte
St. Haßfeld, H.-M. Meinck · EEG-EMG Zeitschrift für Elektroenzephalographie, Elektromyographie und verwandte Gebiete · 1992 · Heft 04 · S. 184-189
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Validität und Reliabilität der N. trigeminuscvozierten Hirnpotentiale in der elektrophysiologischen Diagnostik trigeminaler Sensibilitätsstörungen werden kontrovers beurteilt. Bei einer retrospektiven Untersuchung an 40 konsekutiven Patienten mit zumeist traumatischen und iatrogenen Trigeminusläsionen waren 30 % der Registrierungen bestenfalls eingeschränkt beurteilbar, nur 17 zeigten eindeutig pathologische Befunde. Im Gegensatz dazu erwies sich die Aufzeichnung des Kieferöffnungsreflexes bei 60 gesunden Probanden als kaum störanfälliges und technisch einfaches Untersuchungsverfahren. Der Kiefer…