Perkutane transrenale Harnleiterokklusion mit Hilfe eines neuen Verfahrens
R. Harzmann, D. Weckermann · Aktuelle Urologie · 1988 · Heft 05 · S. 266-268
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Als Alternative zu offenen operativen Maßnahmen werden in neuerer Zeit perkutane Techniken der Harnleiterokklusion bzw. -embolisation angewandt. Indikationen sind fortgeschrittene Tumoren des kleinen Beckens mit infauster Prognose, bei denen eine kausale Therapie nicht mehr angewandt werden kann. Typische Krankheitsbilder sind die Vesiko-Vaginalfistel nach Operation, Strahlentherapie bzw. bei penetrierenden gynäkologischen Tumoren sowie die Schrumpfblase. Als weitere Indikationen gelten das inoperable Harnblasen- bzw. das Prostatakarzinom. Seit 1979 werden für die Harnleiterokklusion Histoacryl®…