Behandlung der Hemiplegie mit intentionsabhängiger EMG-getriggerter Muskelstimulation*
J. Danz, S. Gutierrez-Lopez · Physikalische Medizin Rehabilitationsmedizin Kurortmedizin · 1994 · Heft 01 · S. 5-9
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Vorstellung einer Bewegung (Intention) erhöht die elektrische Aktivität auch in zentral gelähmter Muskulatur. Diese Bereitschaftspotentiale werden in dem Gerät Automove registriert und zur Auslösung niederfrequenter Impulse genutzt, mit denen die Antagonisten der spastischen Muskulatur zur Kontraktion gebracht werden. So wird das spastische Bewegungsmuster durchbrochen und das muskuläre Gleichgewicht gebessert. Der Patient kann verlorengegangene Bewegungsmuster neu erlernen. In der Akutphase nach einem Schlaganfall war die intentionsabhängige EMG-getriggerte Muskelstimulation nur bei einem Dr…