Chronisch-intermittierende Urokinasetherapie bei therapierefraktärer Angina pectoris
M. Leschke, H. Höffken, W. Motz, H. Blanke, F. Schöbel, B. E. Strauer · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1992 · Heft 03 · S. 81-87
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Um die Auswirkungen einer Urokinase-induzierten Senkung der Fibrinogenkonzentration auf die Myokardperfusion zu prüfen, wurden 24 Männer (mittleres Alter 59 ± 10 Jahre) im inoperablen Endstadium einer koronaren Herzkrankheit mit therapierefraktärer Angina pectoris über 3 Monate mit Urokinase behandelt. Nach zunächst täglicher intravenöser Injektion von 500 000 I.E. bis zum Erreichen einer Fibrinogenkonzentration von 150-200 mg/dl wurde die Therapie ambulant in einer Dosis von zwei- bis viermal 500 000 I.E. pro Woche fortgesetzt. Nach 12 Wochen war die Fibrinogenkonzentration von 348 ± 88 auf 211…