Der hohe Harnleiterstein - ein Problem trotz extrakorporaler Stoßwellenlithotripsie
S. C. Müller, J. van Haverbeke, A. El Seweifi, P. Alken · Aktuelle Urologie · 1985 · Heft 06 · S. 294-298
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Ergebnisse der extrakorporalen Stoßwellenlithotripsie (ESWL) sind bei Harnleitersteinen nicht so gut wie bei Nierensteinen vergleichbarer Größe. Von Januar 1984 bis April 1985 behandelten wir 148 Patienten mit Harnleitersteinen. Die Erfolgsquote der ESWL bei im Harnleiter liegenden Steinen betrug 62% (n = 29 Patienten). Nach Hochschieben des Steines ins Nierenhohlsystem konnten 97% der Patienten erfolgreich therapiert werden (n = 100 Patienten). Liegt ein Ureterkatheter am Stein vorbei, werden die enttäuschenden Ergebnisse der IN SITU behandelten Steine geringfügig besser (74% Erfolg bei 19 P…