CareLit Fachartikel
Patientenautonomie am Lebensende: Ernährung eines Wachkomapatienten gegen dessen erklärten Willen ist rechtswidrig
Schell, W. · intensiv, Stuttgart · 2006 · Heft 11 · S. 298 bis 301
Dokument
95838
CareLit-ID
Jahr
2006
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
–
zitierfähig
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
In einem Urteil des LG Traunstein vom 7. Dezember 2005 wurde eine Klage auf Schmerzensgeld und Schadensersatz für die Zwangsernährung eines Komapatienten zurück gewiesen. Die unterlegene Seite hat beim OLG Berufung eingelegt. Weil das Verfahren wichtige und bisher streitig diskutierte Grundfragen der Patientenautonomie am Lebensende berührt, wird sich vermutlich auch der BGH mit dem Fall beschäftigen. Der Beitrag erläutert den Fall und die Entscheidungsgründe des Gerichts.
Schlagworte
BUNDESGERICHTSHOF
ERNAEHRUNG
PATIENT
URTEIL
STERBEHILFE
RECHTSPRECHUNG
SCHADENSERSATZ
ERNÄHRUNG
SYNDROM
ÄRZTE
PATIENTEN
ZULASSUNG
TOD
ELTERN
HÖHE
KRANKHEIT