Der intermittierende Androgenentzug zur Behandlung des Prostatakarzinoms
G. Theyer, G. Hamilton · Aktuelle Urologie · 1998 · Heft 01 · S. 6-12
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung: Der intermittierende Androgenentzug in der Behandlung des disseminierten Prostatakarzinoms hat das Ziel, durch Zyklen aus medikamentöser Androgensuppression und Behandlungspausen, die Androgenabhängigkeit der Tumorzellen länger zu erhalten, als beim kontinuierlichen Androgenentzug, der innerhalb weniger Jahre in den meisten Patienten zu einem hormon-und chemoresistenten Tumor mit schlechter Prognose führt. In einer eigenen Studie mit 60 Patienten (Nachbeobachtung von 1-60 Monaten) konnten bis zu 4 Behandlungszyklen ohne nachteilige Wirkungen für die Patienten, bei verringerten Nebenwirkungen des…