Hochfrequenz-Rotationsatherektomie bei koronarer Herzkrankheit
R. Erbel, W. O'Neill, D. Auth, M. Haude, U. Nixdorff, U. Dietz, H. J. Rupprecht, W. Tschollar, J. Meyer · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1989 · Heft 13 · S. 487-495
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei zehn Patienten mit hochgradiger koronarer Herzkrankheit wurde die hochfrequente Rotationsangioplastie (Rotablation) als Alternative zur Ballondilatation vorgenommen. Bei dieser Methode wird arteriosklerotisches Material mechanisch abgetragen und zerstäubt. Dabei wird ein mit 60-80 µm großen Diamanten besetzter Rotablationskopf benutzt und mit 150 000-190 000 Umdrehungen/min über ein pneumatisches Antriebssystem um einen zentralen Führungsdraht gedreht. Eine Abtragung arteriosklerotischer Koronarläsionen gelang damit in allen Fällen. In drei Fällen war eine zusätzliche Ballondilatation notwend…